Weinregion
Deutschschweizer Weine
Das Land des Blauburgunders, von Schaffhausen bis Graubünden
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Von Zürich bis Schaffhausen und vom Aargau bis Graubünden ist die Deutschschweiz das Land des Pinot Noir – des Blauburgunders –, der in der Bündner Herrschaft Spitzenwerte erreicht, einem der renommiertesten Pinot-Terroirs des Landes. Bei den Weissen steht der Müller-Thurgau, von einem Thurgauer Botaniker gezüchtet und hierzulande auch Riesling-Silvaner genannt, neben lokalen Raritäten wie dem Zürcher Räuschling oder dem Bündner Completer.
Typische Traubensorten
- Pinot Noir (Blauburgunder)
- Müller-Thurgau
- Räuschling
- Completer
Appellationen
- AOC Zürich
- AOC Schaffhausen
- AOC Thurgau
- AOC Aargau
- AOC Graubünden
Häufige Fragen – Deutschschweizer Weine
Was ist Blauburgunder?
Der in der Deutschschweiz übliche Name des Pinot Noir, der mit grossem Abstand am meisten angebauten Traubensorte der Region. Er deckt die ganze Bandbreite ab – vom leichten, süffigen Rotwein bis zu den grossen lagerfähigen Weinen der Bündner Herrschaft in Graubünden.
Warum ist die Bündner Herrschaft so renommiert?
Das kleine Bündner Weinbaugebiet rund um Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans profitiert vom Föhn, einem warmen Wind, der den Pinot Noir auf Kalkböden perfekt ausreifen lässt. Hier entstehen einige der feinsten und gesuchtesten Pinots der Schweiz.
Woher stammt der Müller-Thurgau?
Diese weisse Sorte wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Hermann Müller gezüchtet, einem Botaniker aus dem Thurgau – daher der Name. In der Schweiz auch Riesling-Silvaner genannt, ergibt sie geschmeidige, aromatische Weissweine, die in der Ostschweiz weit verbreitet sind.
