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Traubensorte

Blauburgunder (Schweizer Pinot Noir)

Die meistangebaute rote Traubensorte des Landes

Auf Helvitic kaufen Sie Ihren Schweizer Pinot Noir direkt bei den Weingütern, die ihn keltern – geliefert zu Ihnen nach Hause (Gratislieferung ab CHF 150.– pro Weingut) oder zur Abholung im Weingut. Der Pinot Noir ist die meistangebaute rote Sorte der Schweiz und in fast allen Weinregionen des Landes vertreten.

Anspruchsvoll und dem Terroir treu, zeigt er in der Schweiz seine ganze Palette: feine, fruchtige Rote in Neuenburg, die Dôle als Assemblage im Wallis, lagerfähiger Blauburgunder in der Bündner Herrschaft – einem der renommiertesten Pinot-Terroirs ausserhalb des Burgunds – und nicht zuletzt der Oeil-de-Perdrix, sein berühmter Rosé.

Wo der Schweizer Blauburgunder wächst

Der Pinot Noir, in der Deutschschweiz Blauburgunder genannt, ist die meistangebaute Rebsorte der Schweiz und wächst in allen Regionen. In der Deutschschweiz ist er fast überall der wichtigste Rotwein: in der Bündner Herrschaft (Fläsch, Maienfeld, Jenins, Malans), in Schaffhausen, am Zürichsee, im Aargau und im Thurgau. Das Wallis, der grösste Weinbaukanton, pflanzt ihn in grossem Umfang. Neuenburg keltert daraus feine, leichte Weine und seinen Rosé, den Oeil-de-Perdrix. Auch Genf und die Waadt bauen ihn an.

Blauburgunder, Clevner, Dôle: die anderen Namen

In der Deutschschweiz heisst der Pinot Noir Blauburgunder, rund um den Zürichsee begegnet man auch dem alten Namen Clevner. Im Wallis ist der Dôle eine Assemblage, in der Pinot Noir überwiegt, zusammen mit Gamay. Es sind Namen der Tradition: Die Traube bleibt dieselbe.

Stile und passende Gerichte

Schweizer Blauburgunder reicht vom leichten, fruchtigen Wein, leicht gekühlt serviert, bis zum strukturierten, im Holzfass ausgebauten Rotwein, der einige Jahre Keller braucht. Jung dominieren Kirsche und Himbeere, mit dem Alter kommen Waldbodennoten.

Zu Tisch passt er zu Geflügel, Kalb, Federwild, Pilzen und Halbhartkäse.

Häufige Fragen – Schweizer Pinot Noir

Wo findet man die besten Schweizer Pinot Noirs?

Die renommiertesten Terroirs sind die Bündner Herrschaft in Graubünden (Fläsch, Maienfeld, Jenins, Malans), die Neuenburger Rebberge sowie einzelne Lagen im Wallis und in Schaffhausen. Angebaut wird die Sorte aber fast überall: Jede Region bietet ihre eigene Lesart.

Wozu passt ein Schweizer Pinot Noir?

Seine Finesse und die geschmeidigen Tannine machen ihn zum vielseitigen Rotwein: Geflügel, Kalb, Pilze, feine Charcuterie und Schweizer Klassiker wie Rösti oder Trockenfleisch. Die strukturierteren Bündner Weine begleiten Wild und rotes Fleisch.

Bei welcher Temperatur serviert man einen Pinot Noir?

Zwischen 14 und 16 °C, leicht gekühlt: Zu warm serviert verliert er seine Finesse, zu kalt werden die Tannine hart. Im Sommer genügt eine Stunde im Kühlschrank vor dem Servieren.

Ist Blauburgunder dasselbe wie Pinot Noir?

Ja. Blauburgunder ist der Deutschschweizer Name des Pinot Noir, verbreitet in der Bündner Herrschaft, in Schaffhausen und rund um Zürich.