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Diolinoir, der dunkle Walliser Rotwein aus Pully

Eine Schweizer Kreuzung, benannt nach ihren beiden Eltern

Mit KI erzeugte Illustration: fast schwarze rote Trauben an einem alten Rebstock vor einer Trockenmauer in einem Walliser Rebberg
Illustration mit KI erzeugt
Auf dieser Seite
  1. Wie schmeckt Diolinoir?
  2. Woher kommt der Name Diolinoir?
  3. Wo wächst Diolinoir?
  4. Wozu passt Diolinoir?
  5. Rebfläche in der Schweiz
  6. Das Wichtigste
  7. Häufige Fragen: Diolinoir

Wählen Sie einen Diolinoir zu Wild oder rotem Fleisch: Der sehr farbintensive Schweizer Rotwein mit dichten Tanninen duftet nach Brombeere, Kirsche und Veilchen. Die Sorte entstand 1970 in Pully, wächst vor allem im Wallis und wird oft im Barrique ausgebaut. Auf Helvitic kaufen Sie künftig direkt beim Weingut.

Bestellungen sind möglich, sobald die Online-Zahlung ihre Testphase abgeschlossen hat. Dann verkauft jedes Weingut seine eigenen Flaschen.

Wie schmeckt Diolinoir?

Swiss Wine Valais, der Branchenverband der Walliser Weine, beschreibt einen farbintensiven, körperreichen Wein mit dichten Tanninen und Aromen von Kirsche und schwarzen Früchten. Swiss Wine Promotion, die Organisation zur Förderung der Schweizer Weine, nennt Brombeere und Veilchen.

Tannine sind Stoffe aus der Traubenhaut, die den Mund leicht trocken machen; «dicht» heisst: viele und feine. Diolinoir wird meist sortenrein gekeltert und im Barrique ausgebaut, also vor der Abfüllung in einem kleinen Eichenfass gereift.

Woher kommt der Name Diolinoir?

Von seinen beiden Eltern, laut Swiss Wine Promotion: dem Robin Noir, der im Wallis Rouge de Diolly heisst, und dem Pinot Noir. Agroscope, das Kompetenzzentrum des Bundes für landwirtschaftliche Forschung, kreuzte die beiden 1970 in Pully.

Ziel war ein Pinot Noir mit mehr Farbe. Der Robin Noir war in den 1920er-Jahren versuchsweise ins Wallis gekommen, so Swiss Wine Valais. Der Züchter André Jaquinet schuf auch den Garanoir.

Wo wächst Diolinoir?

Vor allem im Wallis: Gemäss Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) stehen dort fast vier von fünf Hektaren Diolinoir. Die Waadt hat etwa einen Zehntel, einige Hektaren verteilen sich auf andere Kantone. Die Grafiken auf dieser Seite zeigen die Zahlen.

Swiss Wine Valais beschreibt ihn als mittelstark wachsend und widerstandsfähig gegen Krankheiten; er reift etwa gleichzeitig mit den meisten Pinot Noir und Gamay. Lange pflanzte man ihn als Farbgeber für Assemblagen, heute wird er immer öfter sortenrein gekeltert.

Wozu passt Diolinoir?

Servieren Sie ihn zu Haarwild wie Hirsch, Reh oder Wildschwein oder zu gut abgehangenem rotem Fleisch am Knochen, wie es Swiss Wine Promotion empfiehlt. Dichte Tannine und dunkle Frucht halten diesem kräftigen Fleisch stand.

Zum Dessert passt er zu reichhaltiger Schokolade, roten Beeren oder kandierten Früchten. Unser Ratgeber zu Wein und Wild erklärt, wann ein geschmeidiger Diolinoir die bessere Wahl ist.

Rebfläche in der Schweiz

Diolinoir: offizielle Zahlen 2025

Rebfläche in der Schweiz
124,6 ha
Anteil an der Schweizer Rebfläche
0,9 %
Rang unter den roten Sorten
9. von 172
Diolinoir: Fläche nach Kanton
KantonFläche
Wallis97,2 ha78,0 %
Waadt12,7 ha10,2 %
St. Gallen2,2 ha1,8 %
Aargau2,0 ha1,6 %
Graubünden1,8 ha1,4 %
Genf1,8 ha1,4 %
10 weitere Kantone7,0 ha5,6 %
Quelle: Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), «L’anno viticolo 2025», Statistiche vitivinicole, Stand November 2025. Hektaren auf eine Dezimale gerundet (publiziert in Aren). Anteile von Helvitic berechnet, zuerst auf die gesamte Schweizer Rebfläche (14'431,0 ha), dann auf die Schweizer Fläche der Sorte. Rang gemäss Sortenliste des BLW. Statistik lesen (PDF auf Italienisch)
Diolinoir auf einen Blick. Geschmack: Brombeere, Kirsche, Veilchen. Stil: Dunkel, dichte Tannine, oft im Barrique. Herkunft: Agroscope, Pully, 1970. Region: Wallis: fast 4 von 5 Hektaren. Passt zu: Wild, Abgehangenes rotes Fleisch, Schokoladendessert.
Foto mit KI erzeugt

Das Wichtigste

  • Dunkler, körperreicher Rotwein: Brombeere, Kirsche, schwarze Früchte, Veilchen, dichte Tannine.
  • 1970 von Agroscope in Pully gezüchtet, aus Robin Noir (Rouge de Diolly) und Pinot Noir.
  • Fast vier von fünf Hektaren stehen im Wallis.
  • Meist sortenrein und im Barrique ausgebaut.
  • Passt zu Wild, abgehangenem rotem Fleisch und Schokoladendesserts.
  • Auf Helvitic kaufen Sie direkt beim Weingut, sobald die Bestellungen offen sind.

Häufige Fragen: Diolinoir

Was ist Diolinoir?

Eine rote Traubensorte, 1970 in der Schweiz gezüchtet. Sie ergibt sehr farbintensive, tanninreiche Weine, vor allem im Wallis.

Diolinoir oder Pinot Noir: Was ist der Unterschied?

Pinot Noir ist ein Elternteil des Diolinoir. Agroscope züchtete den Diolinoir für mehr Farbe: Seine Weine sind dunkler und tanninreicher als ein Pinot Noir.

Was heisst «Barrique» auf einer Diolinoir-Etikette?

Dass der Wein vor der Abfüllung in einem kleinen Eichenfass gereift ist. Beim Diolinoir ist das laut Swiss Wine Promotion üblich, und das Holz prägt den Geschmack.

Quellen